Ein Set pro Wohnung
- 1 Sender, gesteckt in eine freie Steckdose
- 4 Empfänger für Wohnraum, Flur, Bad und Schlafzimmer
- Kein weiteres Gerät, die Auswertung läuft auf den Geräten selbst
RadarHero erkennt Stürze über das Funksignal im Raum. Ohne Kamera, ohne Mikrofon, ohne Armband. Für Pflege, Betreutes Wohnen und Zuhause.
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Quelle: Weltgesundheitsorganisation, Factsheet Falls.
Minuten
Der Notruf hilft nur, wenn er ausgelöst werden kann.
Nachts
Genau dort ist eine Kamera keine Option.
Funkwellen füllen jeden Raum. Wer sich darin bewegt, verändert sie. RadarHero misst genau diese Veränderung.
01 Ein Sender und vier Empfänger füllen den Raum mit Funkwellen.
Ein kleiner Sender füllt die Wohnung mit Funkwellen, ganz ähnlich wie ein WLAN-Router. Vier Empfänger messen laufend, wie die Wellen bei ihnen ankommen. Hundert Mal pro Sekunde.
Wer sich bewegt, steht den Wellen im Weg. Sie werden schwächer, brauchen länger oder werden zurückgeworfen. Die vier Empfänger sehen dieselbe Bewegung aus vier Richtungen. Daraus entsteht ein Bewegungsmuster, kein Bild.
Ein eigens entwickelter Algorithmus erkennt den Sturz anhand der Veränderung der Signale. Auf einen harten Ausschlag folgt beim Sturz auffällige Stille. Dann geht der Alarm raus. Nur dieses Ergebnis verlässt die Wohnung.
Fünf Geräte in der Größe eines USB-Sticks. Keine Verkabelung, kein Umbau, kein WLAN in der Wohnung nötig. Geeignet für Pflegeeinrichtungen, Betreutes Wohnen und den privaten Haushalt.
Die Analyse erfolgt auf den Geräten selbst. Kein zusätzliches Gerät, kein Server im Haus, keine Cloud. Fällt das Internet aus, läuft die Sturzerkennung weiter.
Erst der Sturz, danach anhaltende Stille im Raum. Genau diesen Bewegungsablauf erkennt das System, nicht jede schnelle Bewegung.
Einstecken, fertig. Die Geräte funken untereinander und bauen ihre eigene Verbindung auf. Die Wohnung braucht dafür weder WLAN noch Internet. Eingerichtet ist alles in etwa einer halben Stunde.
Die Auswertung passiert vollständig in der Wohnung. Nur die Meldung geht nach draußen: als Nachricht auf das Handy, dafür wird ein Internetzugang gebraucht. Oder über ein Kabel an eine vorhandene Rufanlage, technisch ein potentialfreier Kontakt. Auf diesem Weg bleibt die Wohnung ganz ohne WLAN.
Sturzerkennung darf nicht mit Überwachung erkauft werden. Deshalb erfasst RadarHero technisch gar nicht erst, was nicht gebraucht wird.
Es gibt kein Objektiv und keinen Bildsensor. Ein Bild kann weder entstehen noch versehentlich veröffentlicht werden.
Gespräche im Raum werden nicht aufgenommen, nicht ausgewertet und nicht übertragen.
Nichts, das getragen, geladen oder vergessen werden kann. Das System schützt auch die, die einen Notrufknopf ablehnen.
Keine Veröffentlichung der Rohdaten. Auf die Messwerte kann von außen nicht zugegriffen werden.
Das System misst einen Raum, keinen Menschen. Es erkennt weder Identität noch Geschlecht. Es ist eben keine Kamera: Weder die Bewohnerin noch der Besuch oder die Pflegekraft lassen sich wiedererkennen.
Ob Pflegeeinrichtung, Betreutes Wohnen oder die Wohnung Ihrer Eltern: Schreiben Sie uns kurz, um wie viele Wohnungen es geht und wohin ein Alarm gehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen mit einer konkreten Einschätzung.